Ev. Kirchengemeinde Wolfershausen Brunslar Deute
Ev. Kirchengemeinde Wolfershausen Brunslar Deute

Pfingsten (5. Juni 2022) 

Hier für Sie der aktuelle Lesegottesdienst mit hezlichen Grüßen von Pfarrer Sebastian Voß.

 

Die Musik für die Lieder in diesem Gottesdienst haben eingespielt:

Rita Hesse-Brand (EG 555, EGplus +142), Manuel Wunsch (EG 135, EGplus +34), Oliver Persch und dem Posaunenchor Wolfershausen (EG 503) - vielen herzlichen Dank dafür!

Die Texte zu den Liedern finden sich im EG (Ev. Gesangbuch) und im Beiheft EGplus

Bitte beachten Sie:

Nach Pfingsten (5.6.2022) wird der Online-Lese-Gottesdienst nicht mehr zu jedem Sonntag aktualisiert, sondern nur noch in unregelmäßigen Abständen (etwa, wenn im Gottesdienstplan "nur Online-Gottesdienst" steht).

 

Wir freuen uns auf gemeinsame Gottesdienste in unseren Kirchen.

 

Sollte sich die pandemische Situation noch einmal wieder verschärfen, kann es wieder einen wöchentlichen Lese-Gottesdienst geben.

 

Eröffnung des Gottesdienstes

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Amen.

Unsere Hilfe kommt von dem Herrn,

der Himmel und Erde gemacht hat.

 

Herzlich Willkommen zum Pfingstgottesdienst -

schön, dass Sie da sind!

 

Wir feiern heute Pfingsten!

Gottes Geist verbindet uns und schafft Lebendigkeit.

Wir feiern heute zusammen Abendmahl!

Das ist gut, nach so langer Zeit.

Wir lassen uns von Gott stärken für unseren Weg in dieser Welt.

 

Lasst uns beten:

Gott,

Herr der Heerscharen,

erfülle uns mit deinem Geist,

belebe uns.

Locke uns, deinem Wort zu folgen.

Erfrische unseren Glauben.

Durchströme uns mit Freude an dir

und an einander.

Amen.

 

 

Lied EG 135,1-3 Schmückt das Fest mit Maien 

EG 135 1+2.mp3
MP3-Audiodatei [1.2 MB]

 

 

Wir beten Worte aus Psalm 118: 

Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit,

dass ich durch sie einziehe und dem Herrn danke.

Dies ist der Tag, den der Herr macht;

lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.

O Herr, hilf!

O Herr, lass wohlgelingen!

Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!

Wir segnen euch, die ihr vom Hause des Herrn seid.

Der Herr ist Gott, der uns erleuchtet.

Schmückt das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars!

Du bist mein Gott, und ich danke dir;

mein Gott, ich will dich preisen.

Danket dem Herrn; denn er ist freundlich,

und seine Güte währet ewiglich

Amen

 

 

 

Lesung der Pfingstgeschichte aus Apostelgeschichte 2,1-21 (Text aus der BasisBibel)

1 Dann kam der Pfingsttag.

Alle, die zu Jesus gehört hatten,

waren an einem Ort versammelt.

2 Plötzlich kam vom Himmel her ein Rauschen

wie von einem starken Wind.

Das Rauschen erfüllte das ganze Haus,

in dem sie sich aufhielten.

3 Dann erschien ihnen etwas wie züngelnde Flammen.

Die verteilten sich

und ließen sich auf jedem Einzelnen von ihnen nieder.

4 Alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt.

Sie begannen, in fremden Sprachen zu reden –

ganz so, wie der Geist es ihnen eingab.

5 In Jerusalem lebten auch fromme Juden aus aller Welt,

die sich hier niedergelassen hatten.

6 Als das Rauschen einsetzte,

strömten sie zusammen.

Sie waren verstört,

denn jeder hörte sie

in seiner eigenen Sprache reden.

7 Erstaunt und verwundert sagten sie:

»Sind das denn nicht alles Leute aus Galiläa,

die hier reden?

8 Wie kommt es, dass jeder von uns

sie in seiner Muttersprache reden hört?

9 Wir kommen aus Persien, Medien und Elam.

Wir stammen aus Mesopotamien,

Judäa, Kappadozien,

aus Pontus und der Provinz Asien,

10 aus Phrygien und Pamphylien.

Aus Ägypten und der Gegend von Zyrene in Libyen,

ja sogar aus Rom sind Besucher hier.

11 Wir sind Juden von Geburt an

und Fremde, die zum jüdischen Glauben übergetreten sind.

Auch Kreter und Araber sind dabei.

Wir alle hören diese Leute

in unseren eigenen Sprachen erzählen,

was Gott Großes getan hat.«

12 Erstaunt und ratlos sagte einer zum anderen:

»Was hat das wohl zu bedeuten?«

13 Wieder andere spotteten:

»Die haben zu viel neuen Wein getrunken!«

 

14 Da trat Petrus vor die Menge

und mit ihm die anderen elf Apostel.

Mit lauter Stimme rief er ihnen zu:

»Ihr Männer von Judäa! Bewohner von Jerusalem!

Lasst euch erklären, was hier vorgeht,

und hört mir gut zu!

15 Diese Leute sind nicht betrunken, wie ihr meint.

Es ist ja erst die dritte Stunde des Tages.

16 Nein, was hier geschieht,

hat der Prophet Joel vorhergesagt:

17 ›Gott spricht: Das wird in den letzten Tagen geschehen:

Ich werde meinen Geist über alle Menschen ausgießen.

Eure Söhne und eure Töchter werden als Propheten reden.

Eure jungen Männer werden Visionen schauen

und eure Alten von Gott gesandte Träume träumen.

18 Über alle, die mir dienen, Männer und Frauen,

werde ich in diesen Tagen meinen Geist ausgießen.…

21 Jeder, der dann den Namen des Herrn anruft,

wird gerettet werden!‹

                                               

 

 

Lied EGplus +34 Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft

EGplus +34 1-3.mp3
MP3-Audiodatei [1.8 MB]

 

 

 

Predigt zu 1. Korinther 2,12+16 und 12,4-11

 

Pfingsten gibt es keine Geschenke.

Das macht Pfingsten für den Einzelhandel uninteressant.

Zum Glück wissen wir auch so, wann Pfingsten ist.

Auch wenn es an Pfingsten bei uns wenig Brauchtum gibt –

von Fahrradausflügen oder Kurzurlauben mal abgesehen.

Weihnachten hat die Krippe und den Baum.

Ostern hat die Ostereier.

Weihnachten und Ostern feiern wir besondere Gottesdienste –ganz früh oder ganz spät.

Das hat Pfingsten alles nicht.

Obwohl – das mit den Geschenken stimmt nicht ganz.

Es gibt Geschenke zu Pfingsten –

aber keine, die man kaufen kann.

Aber das ist deswegen nicht automatisch uninteressant.

Bild: Gemeinebrief.de

Sagt zumindest der Apostel Paulus –

und schreibt genau das an eine seiner großen Gemeinden, die in Korinth.

Die Worte finden wir heute in der Bibel im 1. Korintherbrief (1.Kor 2,12+16):

„Wir haben aber nicht den Geist dieser Welt empfangen,

sondern den Geist,

den Gott selbst uns schickt.

Dadurch können wir erkennen,

was Gott uns geschenkt hat. …

[Die Schrift sagt:]

„Wer kennt die Gedanken des Herrn

und wäre in der Lage,

ihn zu beraten?“ (Jesaja 40,13)

Aber wir haben Gedanken,

die von Christus kommen!“

 

Wir können wissen, was uns von Gott geschenkt ist.

Wir können wissen …

Und wir versuchen dafür Worte zu finden.

Nicht nur an Pfingsten – aber besonders an diesem Fest,

denn die Geschichten dieses Festes machen dazu Mut.

 

Paulus setzt uns ja auf eine Spur.

Paulus sagt: Niemand kann Gott in den Kopf schauen.

Niemand kann Gottes Sinn erkennen –

Gottes Gedanken oder Pläne für diese Welt –

das bleibt in seiner ganzen Tiefe unerreichbar für uns.

 

Aber: Wir können auf Christus schauen.

In der Art, wie Jesus gelebt hat, in dem, was Jesus getan und gesagt hat,

zeigt Gott ganz viel von sich.

Und noch mehr:

Wir können aus diesem Tun und Reden von Jesus heraus selber tun und reden.

wir haben Gedanken, die von Christus kommen. – so drückt Paulus es aus.

Es ist etwas an uns, das auch an Jesus war.

Gott hat etwas in uns hineingelegt, „hinein-geschenkt“,

das Gott auch Jesus gegeben hat.

Gott bindet uns an sich mit einer Kraft,

durch die auch Jesus ganz fest mit Gott verbunden war:

Das, was die Sprache der Bibel und der Kirche Gottes Heiligen Geist nennt.

Etwas, das wir nicht fassen können –

nicht mit Händen, kaum mit Worten und oder den eigenen Gedanken.

Aber was uns gut tut.

 

Das spannenden ist dabei aber dies:

Wie sich dieser Geist, die Kraft Gottes in einem Menschen auswirkt,

das ist ganz unterschiedlich.

Genau davon erzählt Paulus im selben Brief an die Gemeinde in Korinth (12,4-11):

4 Es gibt zwar verschiedene Gaben,

aber es ist immer derselbe Geist.

5 Es gibt verschiedene Aufgaben,

aber es ist immer derselbe Herr.

6 Es gibt verschiedene Wunderkräfte,

aber es ist immer derselbe Gott.

Er bewirkt das alles in allen.

7 Das Wirken des Geistes zeigt sich bei jedem

auf eine andere Weise.

Es geht aber immer um den Nutzen

für alle.

8 Der eine ist durch den Geist in der Lage,

voller Weisheit zu reden.

Ein anderer kann Einsicht vermitteln –

durch denselben Geist!

9 Ein dritter wird durch denselben Geist

im Glauben gestärkt.

Wieder ein anderer hat durch den einen Geist

die Gabe zu heilen.

10 Ein anderer hat die Fähigkeit,

Wunder zu tun.

Ein anderer kann als Prophet reden.

Und wieder ein anderer kann die Geister unterscheiden.

Der Nächste spricht

in verschiedenen Arten von fremden Sprachen,

ein weiterer kann diese Sprachen übersetzen.

11 Aber das alles bewirkt ein und derselbe Geist.

Er teilt jedem eine Fähigkeit zu,

ganz so wie er es will.

 

So soll es in jeder Gemeinde sein – auch in unserer.

Es reicht nicht, wenn einer alles macht – und die anderen schauen zu.

Es ist nicht gut, wenn eine alles kann – und die anderen nicht genug.

Dann ist Gottes Geist nicht am Ziel.

Sondern wir sollen einander entdecken helfen,

was Gott in dich und mich als Gabe,

als Be-Gabung, als Talent gelegt hat.

Nicht allein für dich –

und auch nicht, damit du dadurch berühmt und erfolgreich und reich wirst –

sondern zum Nutzen für alle.

So, wie Jesus seine Begabung zum Nutzen für alle gebraucht hat –

und dadurch Gottes Reich unter den Menschen aufging.

So will Gott jetzt auch an dir und mir wirken –

damit Gott durch dich an seiner neuen Welt weiter bauen kann.

Damit Gottes Plan sich erfüllt –

für dich und für mich und für die Welt.

 

Und an Pfingsten sollen wir uns ganz besonders daran erinnern:

Das alles gibt es wirklich – auch bei uns! –

Wir müssen es uns nur treuen zu sehen:

Auch bei uns ist da jemand

mit der Gabe gastfreundlich zu sein

und kann anderen dadurch das Gefühl geben „Schön, dass du da bist!“

Da ist jemand mit der Gabe das Positive zu erwarten

und nicht immer nur das zu sehen, was eh nicht geht.

Da ist jemand mit der Gabe gerne zu helfen

und macht es darin anderen leicht, um etwas zu bitten.

Da ist jemand mit der Gabe zu singen, zu musizieren

und belebt damit den Gottesdienst.

Da ist jemand mit der Gabe zu beten und dabei an andere zu denken

und ruft dadurch ganz viel von Gottes Kraft in unsere Welt.

Da ist jemand mit der Gabe der Geduld

und verhilft damit (ganz wie Jesus) vielen zu einer neuen Chance

(egal ob die zweite Chance oder die neunzigste).

Da ist jemand mit der Gabe zum Frieden zu führen

und damit Konflikte zwischen Menschen

oder in einem einzelnen Menschen zu lösen.

Da ist jemand mit der Gabe in der Bibel die richtigen Worte zu finden

und damit andere mit Gottes Wort in Berührung zu bringen.

Und da ist jemand mit der Gabe zum Gottesdienst einzuladen

und anderen dadurch einen Zugang zu Gottes Wirklichkeit zu öffnen.

 

Alles das müssen doch Gaben sein!

Das kommt doch nicht von ungefähr!

Wir müssen es uns nur trauen, auch mal so zu benennen:

Als Gottes-Begabung, die auch du in dir hast.

Und es ist nicht zu banal für Gott,

als dass nicht seine Kraft dadurch wirken könnte.

Lasst uns das in das Pfingstfest mitnehmen:

Gott wirkt hier unter uns – durch dich und mich.

Dazu wollen wir „Ja!“ sagen –

und es zum Nutzen für alle weiter wirken lassen –

durch dich und mich.

 

Und an eine Gabe wollen wir noch denken,

weil wir jetzt gleich Abendmahl feiern wollen.

Auch das ist nämlich eine Geistes-Gabe:

Sich darauf zu freuen, sich danach zu sehnen,

und in dem Brot und dem Wein oder Saft der Traube

die Lebendigkeit Jesu Christi zu empfangen.

Genau das schenkt uns nämlich der Heilige Geist:

Dass unsere Welt und unser Leben

umhüllt und erfüllt werden von Gottes Wirklichkeit

und wir belebt werden mit der Lebendigkeit des Auferstandenen.

Das schenke uns Gott durch Jesus Christus in seinem Heiligen Geist.

Amen.

 

 

 

 

Lied EG 555 Unser Leben sei ein Fest

Fürbitte [Gott, erhöre uns!]

 

 

Ewiger Gott, du erfüllst deine Verheißungen –

du erfüllst unsere Bitten.

Gott, wir bitten dich um den Geist Jesu.

Lass uns spüren, dass Jesus Christus für uns da ist,

auch wenn wir ihn nicht sehen.

Lass uns deinen verändernden Wind spüren

und gib uns dein Feuer in unsere Herzen.

Sei denen nahe, die unermüdlich anderen helfen.

Halte sie mit deiner Liebe.

Wir rufen: Gott, erhöre uns!

 

Gott, wir bitten dich um deinen Geist des Miteinanders.

Dass wir uns gegenseitig bereichern mit dem,

was du einer jeden von uns gegeben hast.

Dass wir nicht zurückzuhalten suchen, was wir zur Genüge haben

an Zeit und Geld und Aufmerksamkeit.

Gib, dass auch unsere Kinder und Jugendlichen in deinem Geist hineinwachsen,

dass ihnen vor Augen steht, wie wunderbar anders deine neue Welt sein kann.

Wir rufen: Gott, erhöre uns!

 

Gott, wir bitten dich um deinen Geist der Sprache.

Hilf uns, einander zuzuhören und miteinander zu reden,

dass wir lernen uns zu verstehen.

Steh denen bei, die entscheiden und abwägen müssen

und Verantwortung tragen.

Hilf denen, die unermüdlich mahnen,

dass wir den Lebensraum unserer Kinder und Kindeskinder bewahren –

bei uns und weltweit.

Hilf denen, die sich unermüdlich für den Frieden einsetzen,

dass die Waffen endlich schweigen – in der Ukraine und weltweit.

Wir rufen: Gott, erhöre uns!

 

Gott, gib uns deinen Geist des Trostes,

der den Menschen nahe ist, die in der Dunkelheit sind.

Sei bei denen, die erkrankt sind.

Sei bei denen, die trauern.

Sei bei denen, deren Zukunft düster erscheint.

Gib ihnen dein Licht in ihre Nacht.

Wir rufen: Gott, erhöre uns!

 

Gott, gib uns deinen Geist von Freude und des Glaubens.

Gieße deinen Geist aus auf uns und unsere Kirche,

auf die Brüder und Schwestern in unserer Partnerkirche in Südindien

und auf alle Welt,

dass wir dir vertrauen und dich loben in alle Ewigkeit.

Gott, Du hörst, was wir dir jetzt in der Stille anvertrauen:

(- Hier kann eigenes Gebetsanliegen ergänzt werden oder ein Moment der Stille sein -) 

Wir rufen: Gott, erhöre uns!

 

 

Und wir beten gemeinsam, wie Jesus Christus es uns gelehrt hat:

 

Vater unser im Himmel.

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

 

 

 

Lied EG 503,13-15 Geh aus mein Herz und suche Freud

EG 503,1-3 PC.mp3
MP3-Audiodatei [2.4 MB]

 

 

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Amen.

 

 

Fragen für die Konfis:

Du musst für den Online-Gottesdienstnachweis heute alle drei Fragen beantworten:

 

1. Zur Pfingstgeschichte: Wie viele Länder werden genannt?

 

2. Zur Predigt: Was könnte deine Begabung sein? (etwas, das genannt wird – oder auch etwas anderes)

 

3. Welches Pfingstlied magst du am liebsten?

Bitte um eine Kollekte

„Hilfe weltweit: Großwerden im Flüchtlingslager“ –

aus den Kollekten im Juni 2022 soll ein Projekt der Kindernothilfe unterstützt werden:

 

„Im Süden Beiruts befindet sich das Flüchtlingscamp Shatila, in dem rund 30.000 Menschen auf nur einem Quadratkilometer leben. Viele der Mädchen und Jungen, die jetzt hier wohnen, kommen aus Syrien, flüchteten mit Ihren Familien in den Libanon.

Die Kindernothilfe unterstützt die professionelle Betreuung und Förderung von Kindern im Kindergartenalter. In der Kita erfahren sie Stabilität und feste Strukturen. Dies hilft den Mädchen und Jungen, sich in der neuen Situation zurechtzufinden.

Auf den meisten Familien lastet enormer Druck – die schrecklichen Erinnerungen, die angespannte Wohnsituation, das schwer verdiente Geld. Das spüren auch die Jüngsten. Im Kindergarten dürfen sie Kind sein, spielen, lachen und lernen. Dort werden die Mädchen und Jungen auf den Schulbesuch vorbereitet. Sie werden auf Arabisch und Englisch betreut und unterrichtet. Dies sind die Unterrichtssprachen an libanesischen Schulen. Ohne diese Vorbereitung hätten zahlreiche Kinder kaum eine Chance, die Schule zu besuchen.

Herzlichen Dank, dass Sie uns bei dieser wichtigen Arbeit unterstützen. Alle Mädchen und Jungen haben das Recht auf Bildung, Gesundheit und darauf, Kind zu sein! Das Morgen dieser Kinder entscheidet sich heute!“

(Text: Kindernothilfe / EKKW)

Wenn Sie eine Kollekte geben wollen, können Sie dies entweder per Überweisung tun – oder Sie können Ihre Kollekte in bar im Pfarramt in Wolfershausen abgeben.

 

Bankverbindung:

Kirchenkreisamt Schwalm-Eder

IBAN: DE46 5206 0410 0002 1001 00 (ACHTUNG: Neue Kontonummer!)

Verwendungszweck „Kollekte WBD Mai 2022“

 

Eine Online-Spende für die Unterstützung von Kriegsflüchtlingen ist hier möglich:

EG 599 Selig seid ihr RH.mp3
MP3-Audiodatei [2.1 MB]

 

 

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